Zweikampfverhalten e.V.

Newsletter 03/2014

 
 
 

Drei gute Gründe, am Ball zu bleiben:

1. Arwin Mostauli holt 3. Platz bei der Wahl zum „Held des Nordens 2013“

Arwin Mostauli (links) und Team ZKV mit HSV Legende Uwe Seeler

Helden des Alltags – Sie kämpfen gegen die Elbflut, helfen Kindern in Not und Opfern von Gewalt oder Rechts­extremismus. Mit der jähr­­lichen Suche nach dem Helden des Nordens würdigen Hamburger Abend­blatt, NDR Info, NDR.de und drei weitere große norddeutsche Tages­zeitungen Menschen, die sich für eine gute Sache besonders engagieren, großen Mut gezeigt haben oder neue Wege für einen guten Zweck gegangen sind.

Wir gratulieren unserem ehemaligen Teil­nehmer und langjährigen Tutor Arwin Mostauli zum 3. Platz. Arwin steht mit seinem Engagement und Erfolg stell­vertretend für zahlreiche unserer Kinder und Jugend­lichen.

2008 war Arwin eines von den Kindern, die schlecht verlieren konnten und hitz­köpfig wurden, wenn etwas nicht nach ihren Vor­­stellungen lief. Ähnlich wie die Jungen und Mädchen, denen er heute hilft. Zu diesem Zeitpunkt stand er an einer Weg­gabelung. Seit 2011 arbeitet er als Tutor ehrenamtlich in unseren Coolness­trainings und Schulungen mit. Er versteht die Jungen und Mädchen in den Kursen, sie akzeptieren ihn, weil er früher ähnlich getickt hat wie sie. Genau das erzählt er auch Fachleuten in Schulungen. Er spricht über Deeskalations­­­methoden und die Erfolge auf dem Platz. Er kommt gut an, weil er aus eigener Erfahrung berichtet und authentisch ist.

2. Zweikampfverhalten gewinnt 3. Preis beim Integrationspreis des DFB und von Mercedes-Benz

Offizielle Preisübergabe durch Helmut Sandrock und Oliver Bierhoff, DFB sowie Ursula Schwarzenbart, Daimler AG

2011/2012 wurde das „Coolness­training im Teamsport“ im Rahmen des Wettbewerbs „startsocial“ durch Bundes­kanzlerin Dr. Angela Merkel als „Bundes­prämiertes Projekt“ ausgezeichnet. Zudem gehörten wir zu den Preis­trägern beim Wett­bewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2012“ vom Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Der Integrations­preis des DFB und von Mercedes-­Benz wird seit 2007 jährlich in drei Kategorien verliehen. Ausgezeichnet werden Vereine, Schulen sowie freie und kommunale Träger, die Fußball als integratives Mittel nutzen. „Die integrative Kraft des Fußballs ist einzigartig und hilft insbesondere Kindern und Jugend­lichen mit Migrations­hintergrund, in der Gemein­schaft Fuß zu fassen“, so Oliver Bierhoff, National­mannschafts­manager, Schirmherr des Preises und Jurymitglied. Weitere Jury-Mitglieder sind u.a. Wolfgang Niersbach, DFB-Präsident und Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundes­regierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die Sieger/innen wurden bei einer Gala am 4. März 2014 im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart gekürt. Zweikampf­verhalten gewann den 3. Preis in der Kategorie „Freie und kommunale Träger“. Die Auszeichnung zeigt uns, dass unsere Arbeit wichtig ist und wertgeschätzt wird. Wir nehmen diese Motivation mit in unseren Arbeits­alltag und bleiben weiter für Kinder und Jugend­liche am Ball. 

3. „Bereit wie nie“ – Kooperation mit dem Württembergischen Fußballverband e.V.

Team ZKV im Gespräch mit Herbert Rösch, Präsident Württembergischer Fußballverband e.V.

Die Auszeichnungen und Erfolge haben wir auch unseren Unterstützern/innen zu verdanken. Stell­vertretend für zahl­reiche engagierte Menschen und Institutionen geht unser herzlicher Dank an achtung! GmbH, Der Hamburger Weg, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. und Württem­bergischer Fußball­verband e.V.

„Das ist eine Win-win-Situation für beide Seiten“, äußert sich Herbert Rösch, Präsident des Württem­bergischen Fußball­verbands e.V. zur Kooperation mit Zweikampf­verhalten e.V. Anfang Februar 2014 fiel der Start­schuss für eine neue, gemeinsame Schulungs­reihe zum Thema „Gewalt­prävention und Konflikt­lösung im Fußball“. Ziel­gruppe sind Vereine, die im Sinne des Paragrafen 40a der wfv-Spiel­ordnung vom Verbands-­Spielausschuss zu einer Fortbildungs­veranstaltung verpflichtend eingeladen werden.

Respekt, Toleranz und ein faires Miteinander in Sport und Alltag sind Schlag­worte, die eine zentrale Rolle während der dreistündigen Schulungs­veranstaltungen einnehmen. Trotz der Verpflichtung, einen Wochenend­termin wahr­zunehmen, war die Resonanz der bislang teil­nehmenden Vereine durchaus positiv. „Ich fand schon, dass uns als Mann­schaft die Schulung heute etwas gebracht hat“; „Jetzt weiß ich, wie ich auch im Alltag Streit aus dem Weg gehen kann, nicht nur im Fußball“, äußerten sich Teil­nehmer in der Abschluss­runde.


 

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