Zweikampfverhalten e.V.

Newsletter 03/2017

 
 
 

Feiertag bei Zweikampfverhalten: Spende der HypoVereinsbank und UniCredit Foundation

Scheckübergabe mit Tim Ockert u. Christian Staack (3. u. 4. v. l.) / Große Freude bei Bridget, Leandro, AJ und Nino (v. l.) / Fotos: Erik Hart

Am 18.1.17 überreichten uns Tim Ockert, Vertriebsleiter der Region Nord, Privatkundenbank der HypoVereinsbank in Hamburg und Christian Staack, Betriebsrat der HypoVereinsbank einen Scheck über 27.141,53 Euro. Ermöglicht wird dieser Betrag durch die Rest-Cent-Initiative, bei der die MitarbeiterInnen der HypoVereinsbank freiwillig jeden Monat die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres Nettolohns spenden. Bis zum Ende eines Jahres wird der Betrag gesammelt und dann durch die UniCredit Foundation verdoppelt.

„Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele KollegInnen an der Initiative beteiligt haben. Durch die Unterstützung von Zweikampfverhalten leisten sie einen Beitrag zur Integration und Förderung von jungen Menschen mit unterschiedlichsten sozialen, ethnischen und religiösen Hintergründen“, so Tim Ockert. Christian Staack ergänzt: „Wir bedanken uns bei allen beteiligten MitarbeiterInnen für ihre Teilnahme. Nur durch ihre Spendenbereitschaft ist es möglich, heute die Spende zu überreichen.“  

Seit vielen Jahren fördert die HypoVereinsbank eine Kultur des Spendens und freiwilligen gesellschaftlichen Engagements vor Ort. Um allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen, werden zusammen mit MitarbeiterInnen gemeinnützige Initiativen und Projekte aktiv unterstützt. Bei der Rest-Cent-Initiative werden die Spendengelder an zwei Sozialinitiativen verteilt, die von den MitarbeiterInnen per Online Voting vorab ausgewählt wurden und der sozial-gesellschaftlichen Strategie entsprechen. Die Initiative startete 2012 als Siegerin eines vom HVB Frauenbeirat initiierten Ideenwettbewerbs für die Belegschaft.

Mehr Infos über die Rest-Cent-Initiative gibt es hier: http://sustainability.hypovereinsbank.de/de/gesellschaft/spenden-und-sponsoring/  

Wir bedanken uns für die großzügige Spende der HypoVereinsbank und UniCredit Foundation. Es ist großartig, dass die MitarbeiterInnen der HypoVereinsbank unseren Verein unterstützen. 

Die Spende verwenden wir zur Fortführung, Verbesserung und Erweiterung unserer gemeinnützigen Projekte „Coolnesstraining im Teamsport“ und „Neu in der Stadt“. So erreichen wir noch mehr junge Menschen aus problematischem Umfeld und passen die Angebote noch besser an deren Bedarfe an. Im besonderen Fokus stehen dabei sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund, die durch Sportsozialarbeit und Lernen mit positiven Vorbildern dazu befähigt werden, ihre Emotionen in Konflikten, bei Misserfolgen oder Frustration positiv zu lenken und in ein faires Miteinander zu verwandeln.  

Prince Tete und Henry Barker (v. l.) / Fotos: Erik Hart

Besonderes Highlight: Durch die Spende können wir unsere langjährigen Tutoren bzw. erfahrenen Trainer Henry Barker und Prince Tete weiterhin beschäftigen, was beiden sehr viel bedeutet:  

„Im Laufe der Jahre habe ich an Erfahrung gewonnen. Ich sehe es als meine Pflicht, diese in zukünftigen Kursen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben, damit sie eine Vorstellung bekommen, wohin Fehlverhalten führen kann und was man an sich ändern kann, damit man nicht vom Weg abkommt. Besonders für die Jugendlichen aus Wilhelmsburg, da ich auch hier aufgewachsen bin, sehe ich gute Chancen und Perspektiven. Innerhalb der Kurse zeigen sich engagierte, lernwillige Kinder und Jugendliche, die dafür stehen, dass jeder die Möglichkeit hat, sofern er oder sie es will. Man sollte Wilhelmsburg deshalb nicht abschreiben, weil wenn selbst ich es geschafft habe, es jeder schaffen kann“, versichert Henry.  

„Unsere Vision für in Wilhelmsburg lebende junge Menschen ist, dass sie konstruktive Konfliktlösungsstrategien lernen und so verinnerlichen, dass sie weiter getragen werden können. Das Konzept „Lernen am Modell“ soll weiter ausgebaut werden. Erfahrungen die vermittelt werden, sollen mit in die nächste Generation genommen werden. Die jungen Menschen von heute sind die Erwachsenen von morgen. Das Gelernte soll als Routine auch in Alltagssituationen umgesetzt werden. Unsere ehemaligen Teilnehmer sollen Gelerntes als Tutoren weitergeben. Durch eine kleine Aufwandsentschädigung, die man durch die Spende in Betracht ziehen kann, werden sie zusätzlich motiviert“, freut sich Prince.

„Coolnesstraining im Teamsport“ als europäische Methode für soziale Integration durch Sport

Sport ist ein starkes Mittel, um soziale Bindungen zu stärken sowie Gewalt aufgrund von Exklusion und Diskriminierung zu vermeiden, da er Werte wie Toleranz, Respekt, Solidarität und Fair Play fördert. Deshalb unterstützen viele Städte und Regionen in Europa Sportprogramme speziell für die jüngere Generation.  

2016 richtete das „European Forum for Urban Security“ den „Europäischen Preis für soziale Integration durch Sport“ aus, um erprobten oder vielversprechenden Initiativen die notwendige Öffentlichkeit zu geben, sich auf lokalem, regionalem, nationalem sowie europäischem Level weiterzuentwickeln und andere zu inspirieren. Fünf Projekte wurden von einer europäischen Jury aus mehr als 200 Bewerbungen aus 22 Ländern ausgesucht und für ihre Wirkung, ihren Innovationscharakter, die Stärke ihrer Partnerschaften und die Aufmerksamkeit, die sie gefährdeten Gruppen schenken, ausgezeichnet.  

Zudem wurden etwa 20 Projekte ausgewählt, die auf besonderes Interesse der Jury stießen. Sie werden neben den fünf Gewinnerprojekten mit ihren wirksamen Methoden in einer Broschüre öffentlich präsentiert.  

Wir sind mit dem „Coolnesstraining im Teamsport“ dabei (S. 70/71): https://issuu.com/efus/docs/sport__publication_eng_web  

Hier geht es zur Bestellung der Broschüre:
https://docs.google.com/a/urbansecurity.org/...    

Dankeschön für tolle Aktionen von Gabriele Weidenhagen und vom Hamburger Weg, die TeilnehmerInnen des Projekts „Kicking Newcomers“ sowie GewinnerInnen des Fairnesspreises vom ZKV Cup 2016 mit Einladungen zu HSV Heimspielen glücklich gemacht haben.


 

Sie haben Freunde/innen und Bekannte, die sich für Zweikampfverhalten e.V. interessieren würden? Wir freuen uns über Ihre Weiterempfehlung.

www.zweikampfverhalten.de

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich in unseren Verteiler eingetragen oder dem zugestimmt haben. Klicken Sie hier, wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten.

Herausgeber:
Zweikampfverhalten e.V., Geschäftsführung: Rebekka S. Henrich
Kurt-Emmerich-Platz 2, 21109 Hamburg,
Telefon: (040) 29 82 45 23, (0176) 31 44 64 56